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Auftakt mit Schubert

Die Reihe Auftakt  bringt Studierende des Tiroler Landeskonservatoriums auf die Bühne. Ende Jänner 2026 erklingen Meisterwerke von Schubert und Glinka im Haus der Musik Innsbruck.

Das Tiroler Landeskonservatorium ist die führende musikalische Ausbildungsinstitution Tirols. Mit der Reihe Auftakt gibt es seit einigen Jahren eine Kooperation mit unterschiedlichen Tiroler Veranstaltern, um Studierenden im Vorbereitungsstudium interessante Auftrittsmöglichkeiten zu bieten. Im Rahmen eines Auswahlspiels müssen die potenziellen Kandidat:innen nicht nur ein ansprechendes Programm präsentieren, sondern es auch inhaltlich erläutern.

Das Haus der Musik Innsbruck unterstützt diese Initiative seit Anfang an. Es geht auch darum, junge Musiker:innen mit bestimmten formalen Aspekten des Konzertbetriebs vertraut zu machen. Gemeinsam werden anspruchsvolle und interessante Konzertprogramme entwickelt, die auch auf internationalen Konzertpodien aufgeführt werden könnten.

Das Schubertjahr 2028 wirft schon seinen Schatten auf unser Konzert Ende Jänner voraus, da gleich drei Meisterwerke dieses großen Komponisten erklingen werden. Die einzigartige Arpeggione-Sonate wird in einer Version für Gitarre und Bratsche gespielt. Elie Steinlechner, der vielversprechende junge Gitarrist aus Schwaz, im Jazz genauso zu Hause wie in der Klassik, ist der Gitarrensolist.

«Das Schubertjahr 2028 wirft schon seinen Schatten auf unser Konzert Ende Jänner voraus.»

Die bezaubernd heitere A-Dur Sonate D 664 für Klavier wird von der mehrfachen Prima La Musica– Preisträgerin Victoria Strohm (siehe Bild) interpretiert, die im Auswahlspiel mit einer natürlichen Musikalität begeistern konnte. Die Drei Klavierstücke stammen aus Schuberts letztem Lebensjahr und wurden erst posthum herausgegeben. Es sind lyrisch intime Werke, die zu Unrecht im Schatten der Impromptus und Moments musicaux stehen. Der junge Südtiroler Pianist Lukas Werth, ebenfalls vielfacher Preisträger, wird diese wunderbaren Stücke zum Strahlen bringen. Den Abschluss bildet das Ensemble Tastenwind mit einem Trio von Mikhail Glinka, dem Vater der russischen Musik. Es entstand nur kurz nach Schuberts letzten Kompositionen, ist für die ungewöhnliche Besetzung Klarinette, Fagott und Klavier geschrieben und eines der ersten bedeutenden Kammermusikwerke eines russischen Komponisten.

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Professionalität so junge Musiker:innen großartige Leistungen auf die Bühne bringen. Überzeugen Sie sich selbst!

TEXT Wolfgang Laubichler

AUFTAKT – KONSPRECOLLEGE

Studierende & Preisträger:innen Prima La Musica

28.1.26 / 19.30 UHR 
GROSSER SAAL

mit
Elie Steinlechner (Gitarre)
Victoria Strohm (Klavier)
Lukas Werth (Klavier)
Ensemble Tastenwind: Isabella Ennemoser (Klarinette), Anna Knoll (Fagott), Dolunay Díez Külcür (Klavier)
Oswald Sallaberger (Viola)

INFOS & KARTEN

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