© Benedikt Grawe
© Benedikt Grawe

Das HDM in Wort, Musik und Bild

Überall dort, wo das Haus der Musik Innsbruck in Erscheinung tritt, wird es von sieben konkreten geometrischen Figuren und Zeichenelementen begleitet. Auf den ersten Blick wirkt das Gebilde spielerisch angeordnet, klar und leicht wahrnehmbar. Auf den zweiten Blick lässt die visuelle Kommunikation allerlei Assoziationen zu. Eine davon trifft es auf den Punkt: Das Logo spiegelt minimalistisch eine Fläche wider, die sich aus den schrittweise reduzierten architektonischen Konturen und der Fassadenform des Gebäudes ableitet. „In diesem Bildzeichen werden die einzelnen Elemente der Fassade in Schwingung versetzt und dabei ‚gesprengt‘. Das Haus der Musik Innsbruck wird symbolisch zu einem Resonanzkörper“ so die Agentur Himmel.

Zum Klingen bringt die kleine Entstehungsgeschichte des Logos der Komponist Robert Zorn und deutlich macht sie eine Animation. „Mit nur wenigen Instrumenten das gesamte Klangspektrum eines Orchesters auf witzige und virtuose Art und Weise abzudecken“, dieser Gedanke liegt der musikalischen Miniatur des Solo-Paukers des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Zorn zugrunde.