ConTakt 5

Alte Musik im Gespräch
Veranstalter:
Haus der Musik Innsbruck
  • Preis €: 8
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa
ConTakt 5
Veranstalter:
Haus der Musik Innsbruck
  • Preise €: 8
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa
Mittwoch
11.03.26
Beginn
19.00
Ort
Kleiner Saal

Info

Keine Pause

Mitwirkende

Ilse Strauß und Franz Gratl , Gestaltung & Idee & Moderation
Nina Pohn , Barockvioline
Alexander Gergelyfi , Cembalo
Günter Holzhausen , Violone

Inhalt

Stainers Gegenspieler? Der Geigenbauer Georg

Zu Gast: Nina Pohn (Barockvioline), Alexander Gergelyfi (Cembalo), Günter Holzhausen, Violone-Spieler (per Online-Schaltung)

In der Regierungszeit Erzherzog Ferdinand Karls, einer Glanzzeit der Innsbrucker Hofkapelle, hatte nicht der früh international renommierte Jakob Stainer aus Absam das Amt des «erzfürstlichen Hof-Lauten- und Geigenmachers» inne, sondern der aus Füssen stammende Georg Seelos. Gerne wurde er daher zum intriganten Gegenspieler Stainers stilisiert. Wir begeben uns auf die Spurensuche nach authentischen Zeugnissen zu diesem eher weniger bekannten Meister. Als Gast begrüßen wir die Barockgeigerin Nina Pohn, die vor einiger Zeit ein sehr schönes Instrument von Georg Seelos erwerben konnte. Mit ihrem Musizierpartner Alexander Gergelyfi am Cembalo interpretiert sie auf diesem Instrument Musik, die in Innsbruck entstand, etwa Sonaten von Giovanni Antonio Pandolfi Mealli und Giovanni Bonaventura Viviani. Als weiteren Gast begrüßen wir per Online-Schaltung Günter Holzhausen, der als Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater tätig ist. Er stellt seinen Violone (ein Bassinstrument) von Georg Seelos – das einzige bekannte Instrument dieses Typs aus der Werkstatt des in Innsbruck tätigen Füssener Meisters. In unserer Veranstaltung widmen wir uns auch den Söhnen von Georg Seelos, Johann und Johann Georg: Ersterer erlangte Bedeutung als Lehrer eines heute außerordentlich hoch gehandelten Großmeisters des barocken Streichinstrumentenbaus, Matteo Gofriller, der in Venedig wirkte, eigentlich Matthäus Gfriller hieß und in der Nähe von Brixen geboren wurde.  

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