ConTakt 7

Alte Musik im Gespräch
Veranstalter:
Haus der Musik Innsbruck
  • Preis €: 8
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa
ConTakt 7
Veranstalter:
Haus der Musik Innsbruck
  • Preise €: 8
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa
Donnerstag
28.05.26
Beginn
19.00
Ort
Kleiner Saal

Info

Keine Pause

Mitwirkende

Ilse Strauß und Franz Gratl , Gestaltung & Idee & Moderation

Inhalt

Unter die Lupe genommen - Marginalisierte Künstler:innen

Zu einem besonderen musikalischen Forschungsprojekt

Idee, Konzept und Moderation: Ilse Strauß und Franz Gratl
Zu Gast: Iris Mangeng vom Instiut für Gleichstellung und Genderstudies der Universität Mozarteum, Studierende der Universität Mozarteum Salzburg, Marlies Nussbaumer (Klavier)

Wer entscheidet eigentlich, wessen Musik gehört wird – und wessen verstummt? Wie viele Komponistinnen und Komponisten sind aus unseren Konzertprogrammen verschwunden, nicht wegen mangelnden Talents, sondern aufgrund gesellschaftlicher Grenzen?

Die ConTakt - Veranstaltung im Kleinen Saal des Hauses der Musik Innsbruck lädt dazu ein, genau diesen Fragen nachzugehen und vergessene Stimmen hörbar zu machen. Im Zentrum steht ein queer-feministischer Blick auf Musikgeschichte und auf jene Personen, die sich ihren Platz darin erst erkämpfen mussten bzw. deren Platz gerade geschaffen wird.

Die an diesem Abend vorgestellten Komponist:innen stehen für unterschiedliche Lebensrealitäten: Mélanie Bonis wurde durch eine arrangierte Ehe in ihrer künstlerischen Laufbahn eingeschränkt und veröffentlichte unter dem geschlechtsneutralen Pseudonym «Mel».  Das Multitalent Joseph Bologne, Sohn einer Sklavin und eines französischen Adeligen, war mit massivem Rassismus im künstlerischen Alltag konfrontiert. Dora Pejačević profitierte als Adelige zwar von Bildung und Reisefreiheit, stieß aber dennoch an gesellschaftliche Normen. Auch Josephine Lang und Mary Wurm arbeiteten in einem System, das Frauen kaum öffentliche Anerkennung und Gestaltungsspielraum gewährte.

Das Konzert versteht sich als künstlerischer und politischer Raum des Erinnerns, Hinterfragens und Neu-Hörens – für eine vielfältigere und gerechtere Musikgeschichte.

ACHTUNG! DIESMAL FINDET DIE CONTAKT-VERANSTALTUNG AUSNAHMSWEISE AN EINEM DONNERSTAG STATT!

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