Der Leuchtturm
Der Leuchtturm   © Günther Egger

Der Leuchtturm

Kammeroper in einem Akt. Musik und Text von Peter Maxwell Davies
Termin:
Freitag 18.09.20
Beginn 20.00

Ort: Kammerspiele
Kategorie: Musiktheater

 
Karten in Kürze erhältlich.
Nicht im Verkauf

Mitwirkende:
Kai Anne Schumacher , Regie
Tommaso Turchetta , Musikalische Leitung
Michael D. Zimmermann , Bühne & Kostüm
Florian Stern  (Sandy, 1. Offizier)
Dale Albright  (Blazes, 2. Offizier)
Johannes Maria Wimmer  (Arthur, Stimme der Karten, 3. Offizier)
TENM - Tiroler Ensemble für Neue Musik
Veranstalter:
Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck
Der Leuchtturm
Der Leuchtturm © Günther Egger

Der Komponist fasst den Stoff von Der Leuchtturm wie folgt zusammen: „Im Dezember 1900 fuhr das Leuchtturm- und Hafenversorgungsschiff ,Hesperus‘, das in Stromness auf den Orkney-Inseln stationiert war, auf gewohntem Kurs zum Leuchtturm der Flannan Inseln auf den äußeren Hebriden. Bei der Ankunft war der Leuchtturm leer – die drei Betten und der Tisch sahen aus, als wären sie in Eile verlassen worden; das Licht, wenngleich gelöscht, funktionierte tadellos; die drei Männer jedoch hatten sich in Luft aufgelöst. Es gab viele Mutmaßungen über die Art und den Grund des Verschwindens der drei Männer. Diese Oper bietet keine Lösung des Rätsels an, sondern versucht anzudeuten, was durch das gespannte Verhältnis zwischen den drei Männern, die viel zu lange schon auf Ablösung harrten und durch den Sturm im Leuchtturm festgehalten wurden, möglicherweise passiert ist.“

Sir Peter Maxwell Davies (1934–2016) zählt zu den bedeutendsten Komponisten Großbritanniens und der Gegenwart. Seine Originalität liegt nicht zuletzt in den Bezügen, die er zur Natur, zur Musikgeschichte und zur menschlichen Psyche herstellt. Seine Kammeroper Der Leuchtturm – uraufgeführt 1980 in Edinburgh – ist ein regelrechter musikalischer Thriller, der die seelischen Abgründe der Figuren sichtbar macht.
 
Mark Valencia:
Die Orchestrierung für Instrumente wie das Flexaton und ein verstimmtes Klavier setzt Stürme, Schrecken und den drohenden Tod gegen ansteckende melodiöse Zwischenspiele und beschauliche Bilder von Tee und Kartenspiel.