Der Trafikant
Der Trafikant © Günther Egger

Der Trafikant

Premiere am 09.03.2019
Donnerstag 21.03. 20:00
Ort: Kammerspiele
Kategorie: Schauspiel
Preise €: 27

ausverkauft
Schauspiel nach dem Roman von Robert Seethaler

Mitwirkende

Birgit Eckenweber , Regie
Ursula Beutler , Bühne & Kostüm
Thomas Michael Hospes  (Franz Huchel)
Ulrike Lasta  (Seine Mutter)
Michael Arnold  (Otto Trsnjek)
Jan Schreiber  (Sigmund Freund)
Ronja Forcher  (Anezka)
Hans Danner  (Preininger / Pfarrer / Kleine Dame / Frau Doktor / Der rote Egon / Mann / Schießbudenmann / Roßhuber / Parkwächter / Conferencier / SS-Mann / Briefträger / Passant)
Ensemble  (Witwen, Schießbudenfiguren, Passanten)
Veranstalter Tiroler Landestheater Innsbruck
Der Trafikant
Der Trafikant © Günther Egger

Österreich 1937.38: Der junge Franz Huchel kommt aus der Provinz nach Wien. Seine Mutter schickt ihn zum Trafikanten Otto Trsnjek in die Lehre. Der alte Grantler soll ihm beibringen, Zeitungen zu lesen, Zigarren zu verkaufen und die Welt zu verstehen. Doch Letzteres ist schier unmöglich in diesen Zeiten, die man laut Trsnjek nur faulig nennen kann, verdorben und verkommen! Wo soll das noch enden? Zum Glück trifft Franz jemanden, dem er alle seine Fragen stellen kann: Professor Sigmund Freud, ein alter Kunde der Trafik, mit dem ihn langsam eine zwar seltsame, aber richtige Freundschaft verbindet. Und auch wenn Sigmund Freud keine Antworten weiß, tut es Franz doch gut, mit ihm zu reden. Über Gott und die Welt und vor allem: die Liebe. Denn wer versteht die schon? Ein Mädchen gefunden hat Franz schnell: Anezka. Doch leider ist das Hochgefühl nur von sehr kurzer Dauer. Immerzu ist die junge Frau, die sich als Varietétänzerin mit einem Faible für Gulasch und Franzens „scheenes Popscherl“ entpuppt, verschwunden …

Der Wiener Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler Robert Seethaler ist der erste Österreicher, der es mit seinem Roman Ein ganzes Leben auf die Shortlist des „Man Booker International Prize“ geschafft hat. In seinem Bestseller Der Trafikant erzählt er mit Witz und poetischer Leichtigkeit von sympathisch-naiven Figuren in einer immer brutaler werdenden Zeit: dem „Wiener Totentanz des Jahres 1938“ (FAZ).

Franz: "Die Leute sind ganz verrückt und rennen herum wie kopflose Hendln und kennen sich nicht aus. Wenn du mich fragst, liegt das nicht nur am Frühling, sondern vor allem an der Politik."