"LE CONCERT C'EST MOI!"

Franz Liszt - Virtuose, Visionär und Paneuropäer
Veranstalter:
Musikatelier_KW
  • Preis €: 25
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa Karten kaufen
Paolo Restani
Paolo Restani | © Federigo Salvadori
Veranstalter:
Musikatelier_KW
  • Preise €: 25
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Samstag
22.10.22
Beginn
20.00
Ort
Großer Saal

Info

Mit Pause

Programm

Frédéric Chopin Nocturne b-moll op. 9/1 Nocturne Es-Dur op. 9/2 Nocturne H-Dur op. 9/3 Nocturne cis-moll op. posth. BI 49 Polonaise A-Dur op. 40/1 Polonaise c-moll op. 40/2 Polonaise As-Dur op. 53
Claude Debussy Élégie Rêverie La plus que lente. Valse L'isle joyeuse
Franz Liszt Années de pèlerinage, deuxième année, Italie S 161 Sonetto del Petrarca Nr. 104 S 161/5 «Pace non trovo» (Années de pèlerinage, deuxième année, Italie) Après une lecture de Dante. Fantasia quasi Sonata S 161/7 (Années de pèlerinage, deuxième année, Italie)

Mitwirkende

Paolo Restani , Klavier

Inhalt

Franz Liszt reiste 1885 durch Tirol und verbrachte am 22. Oktober seinen 74. Geburtstag in Innsbruck, wo er ausgiebig gefeiert wurde und sich sogar selbst ans Klavier setzte. Es sollte leider sein letzter Geburtstag sein, denn er starb im Jahr darauf am 31. Juli 1886 in Bayreuth.

Der größte Klaviervirtuose aller Zeiten war viel mehr war als ein Frauenschwarm und Auslöser der "Lisztomanie", der wie ein Popstar gefeiert wurde. Europäischer Künstler par excellence förderte er großzügig den Freund und späteren Schwiegersohn Richard Wagner, sowie viele Komponisten- und Musikerkollegen. Er beteiligte sich an der Finanzierung des Beethoven-Denkmals in Bonn und gab zahlreiche Benefizkonzerte in ganz Europa, wie im April 1838 in Wien zugunsten der Flutopfer in Ungarn.
Als er sich mit 36 Jahren von der Konzertbühne zurückzog, war er eine Legende. Doch sein wahres Werk begann zu diesem Zeitpunkt, als er sich nur mehr der Komposition widmete. Liszt hat als Komponist nach eigenen Worten "seinen Speer in die unendlichen Räume der Zukunft geschleudert" und beeinflusste neben den Zeitgenossen Chopin, Berlioz und Wagner nachfolgende Komponisten von Debussy bis Bartók und Skrjabin. Als Mensch war er ein 'großer Europäer' und lebte als Paneuropäer, als Künstler Europas.

Mit seinem Ausspruch "Le concert c'est moi!" erfand Franz Liszt das Solistenkonzert, wie wir es heute kennen. Dieser Konzertabend spannt den Bogen von großer, romantischer Klaviermusik von Frédéric Chopin, dem Liszt in inniger Freundschaft verbunden war, zu den impressionistischen Klangwelten von Claude Debussy bis zu Franz Liszt selbst, der als Komponist Virtuosität und Genie vereinte.  

Der italienische Starpianist Paolo Restani gab im Alter von 12 Jahren sein erstes Solokonzert und beschäftigt sich seit frühester Jugend intensiv mit der Musik der Romantik. Er gilt als einer der bedeutendsten Chopin- und Lisztinterpreten unserer Zeit.