Lorca

Tanzstück von Enrique Gasa Valga
Veranstalter:
Tiroler Landestheater
  • Preis €: 33
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa Karten kaufen
Lorca
© Günther Egger
Veranstalter:
Tiroler Landestheater
  • Preise €: 33
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa Karten kaufen
Freitag
16.09.22
Beginn
20.00
Ort
Kammerspiele
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Info

Wiederaufnahme

Mitwirkende

Enrique Gasa Valga , Choreographie & Regie
Helfried Lauckner , Bühne
Birgit Edelbauer-Heiss , Kostüme
Tanzcompany , Tanzensemble

Inhalt

Als Lyriker und Dramatiker, als Musiker und Zeichner zählt Federico García Lorca zu Spaniens vielfältigsten und faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten. Seit seiner Ermordung zu Beginn des Spanischen Bürgerkrieges reißen die Spekulationen um seinen Tod und sein Leben nicht ab, und sein Werk besitzt bis heute außergewöhnliche Strahlkraft. In der Rückschau erscheint er dabei wie in mehrere Persönlichkeiten gespalten und mit mehreren Gesichtern ausgestattet: einem fröhlichen, vergnügten, das die Freunde kennen; einem ernsthaften, das sich im Zusammenhang mit der Arbeit und in Interviews zeigt; einem oftmals gequälten und düsteren, wenn es um Liebe und Leidenschaft geht.

Eine zentrale Antriebskraft in Lorcas Dramen ist das Begehren: Jemand begehrt, meist ohne sein „Objekt“ genau benennen zu können, was die Unerfüllbarkeit immer schon mit einschließt. Auch die Gedichte thematisieren immer wieder das Begehren, testen die Grenzen dessen aus, was sagbar ist, und stoßen dabei ständig auf die Leere.

Das Tanzstück zeigt ausgewählte Stationen von Lorcas Leben: das innige Verhältnis zu seiner Mutter; die Liebe zu Andalusien; die Freundschaft zu Salvador Dalí und Luis Buñuel – und das Zerbrechen dieser Verbindung; die gesellschaftlich geächtete Zuneigung zu Männern; die Hinwendung zu den gesellschaftlichen Außenseitern; der Ausbruch in die große weite Welt – und die Rückkehr in die sehnsuchtsvoll vermisste Heimat. Ständige Begleiter auf der Reise durch dieses Leben sind die Gedichte, mit denen sich Lorca der Welt mitteilte.

Die Rose sehnte sich nicht nach der Rose.
Fast starr am Himmel sehnte sie sich – nach Verwandlung.
FEDERICO GARCÍA LORCA

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