Titel Lorca
  © Günther Egger

Lorca

Tanzstück von Enrique Gasa Valga

Termin:
Sonntag 23.01.22
Beginn 19.30

Ort: Kammerspiele
Kategorie: Tanztheater

Preis €:  
32
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Ausverkauft

Uraufführung

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Mitwirkende:
Enrique Gasa Valga , Choreographie & Regie
Helfried Lauckner , Bühne
Birgit Edelbauer-Heiss , Kostüme
Josué Ullate  (Federico García Lorca)
Olivia Swintek  (Lorcas Mutter)
Pilar Fernández  (Kubistisches Paar)
Gabriel Marseglia  (Kubistisches Paar)
Samuel Winkler  (Salvador Dalí)
Marco Marangio  (Luis Buñuel)
Oumy Cissé  (Stier)
Addison Ector  (Liebhaber in New York)
Camilla Danesi  (Freiheit)
Tanzensemble  (Frauen und Männer)
Marco Lo Presti  (Gitarre)
Veranstalter:
Tiroler Landestheater
Titel Lorca
© Günther Egger
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Als Lyriker und Dramatiker, als Musiker und Zeichner zählt Federico García Lorca zu Spaniens vielfältigsten und faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten. Seit seiner Ermordung zu Beginn des Spanischen Bürgerkrieges reißen die Spekulationen um seinen Tod und sein Leben nicht ab, und sein Werk besitzt bis heute außergewöhnliche Strahlkraft. In der Rückschau erscheint er dabei wie in mehrere Persönlichkeiten gespalten und mit mehreren Gesichtern ausgestattet: einem fröhlichen, vergnügten, das die Freunde kennen; einem ernsthaften, das sich im Zusammenhang mit der Arbeit und in Interviews zeigt; einem oftmals gequälten und düsteren, wenn es um Liebe und Leidenschaft geht. Zurückzuführen ist dies vor allem wohl auf seine Homosexualität, die, gepaart mit der katholischen Prägung seiner Kindheit, zur damaligen Zeit kaum zu überwindende Selbstzweifel und eine große innere Zerrissenheit verursacht haben muss.

Eine zentrale Antriebskraft in Lorcas Dramen ist das Begehren: Jemand begehrt, meist ohne sein „Objekt“ genau benennen zu können, was die Unerfüllbarkeit immer schon miteinschließt. Auch die Gedichte thematisieren immer wieder das Begehren, testen die Grenzen dessen aus, was sagbar ist, und stoßen dabei ständig auf die Leere.

In seinem Tanzstück spürt Enrique Gasa Valga gemeinsam mit der Tanzcompany dieser großen Künstlerpersönlichkeit, der Atmosphäre seiner Gedichte und dem Flair seiner Gedanken nach.

Theater ist Poesie, die aus dem Buch steigt und menschlich wird, wobei sie spricht und schreit, weint und verzweifelt.
Federico García Lorca

 

Weitere Termine

Mi 19.01.2022 20.00 Lorca
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So 06.02.2022 19.30 Lorca
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