Herlinde Molling
Herlinde Molling © Nindler

Zeitzeugen im Gespräch

Herlinde Molling im Gespräch mit Bernhard Aichner
Montag 23.09.2019 19:00
Ort: Großer Saal
Kategorie: Vortrag & Lesung
Eintritt frei. Zählkarten online und an der Kassa erhältlich.

ausverkauft
Mit der nunmehr 7. Serie der Gesprächsreihe ,,Zeitzeugen im Gespräch" wurde eine eigene Form der Geschichtsschreibung entwickelt. Dabei werden Tiroler Persönlichkeiten vorgestellt und porträtiert, die in den unterschiedlichsten Bereich Großes und Nachhaltiges geleistet haben und damit ihrer Zeit und dem Land Tirol einen Stempel für die Ewigkeiten vermitteln.
Veranstalter Land Tirol Tiroler Tageszeitung ORF Tirol
Herlinde Molling
Herlinde Molling © Nindler

Am Montag, 23. September, wird im Großen Saal des Hauses der Musik in Innsbruck das letzte Kapitel der siebenten Auflage der Serie „Zeitzeugen im Gespräch“ geschrieben. Gast von Autor Bernhard Aichner ist ab 19 Uhr Herlinde Molling die aus ihrer Sicht über die Vorgänge von damals erzählt.

Die gebürtige Innsbruckerin ist ausgebildete Restauratorin und Kunsthistorikerin. Einen Namen machte sie sich in den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts, als sie sich gemeinsam mit ihrem Mann, dem akademischen Bildhauer Klaudius Molling, im Südtiroler Freiheitskampf engagierte. Als Mitglied im Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) leistete sie Widerstand gegen die fortschreitende Italienisierung Südtirols. Gemeinsam mit ihrem Mann lieferte sie zehn Jahre lang Waffen und Sprengstoff nach Südtirol, mehrfach brachte sie selbst Sprengladungen an, um Strommasten in die Luft zu jagen. Höhepunkt dieser Anschläge war bekanntlich die berühmte Feuernacht vom 11. auf den 12. Juni 1961, als die BAS-Aktivisten 37 Strommasten sprengten und damit die Stromversorgung der oberitalienischen Industriezentren und der Bozner Industriezone lahmlegten.

Über diese spannende Zeit und ihre Beweggründe, sich derart zu engagieren, wird Herlinde Molling im Gespräch mit Bernhard Aichner erzählen.