HDM IN CONCERT: Bach – Sonaten & Partiten I

Ariadne Daskalakis, Violine
Veranstalter:
Haus der Musik Innsbruck
  • Preis €: 35 / 30 / 20
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa
Ariadne Daskalakis
Ariadne Daskalakis | © Thomas Fähnrich
Veranstalter:
Haus der Musik Innsbruck
  • Preise €: 35 / 30 / 20
Ermäßigungen im Webshop & an der Kassa
Freitag
23.05.25
Beginn
20.00
Ort
Großer Saal

Info

Mit Pause

Programm

Johann Sebastian Bach Sonate Nr. 2 a-moll BWV 1003 für Violine solo Partita Nr. 1 h-moll BWV 1002 für Violine solo
Fabio Nieder Musik der verschwundenen Verse (UA). für Violine solo
Johann Sebastian Bach Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 für Violine solo

Mitwirkende

Ariadne Daskalakis , Barockvioline & Violine

Inhalt

J.S. Bachs Sonaten und Partiten sind als Autograph erhalten; dieses Dokument gehört zu den schönsten handschriftlichen Zeugnissen der Musikgeschichte. Es tauchte erst um 1890 wieder auf und wurde Johannes Brahms zum Kauf angeboten, der aber an der Echtheit zweifelte. Heute ist die Echtheit erwiesen, das Original befindet sich in der Berliner Staatsbibliothek und ist als Faksimile weit verbreitet. Am Titelblatt hat Bach die Jahreszahl 1720 vermerkt. Man kann davon ausgehen, dass die Werke in Bachs erster, glücklicher Zeit als «Hochfürstlich Anhalt-Cöthnischer würcklicher Capellmeister» am Hof des aufgeklärten Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen ab 1717 für das Musizieren im kleinen Kreis geschrieben wurden. Die Stücke gelten heute als «Altes Testament der Violinmusik» und werden in zwei Konzerten im HDM aufgeführt.

Für beide Konzerte wird Fabio Nieder, der unverwechselbare Komponist aus Triest mit Wohnsitz in Rumänien, neue Stücke beisteuern. Das erste Stück für dieses Konzert nimmt Bezug auf die Chaconne aus Bachs d-Moll Partita. «Es ist eine fast ausschließlich monodische Komposition. Der Klang der Geigerin, alla corda, und beinahe mit dem Charakter einer sprechenden heiseren Stimme artikuliert einen Duktus bei dem man wähnt Worte zu hören. Worte, die aber im instrumentalen Klang versteckt bleiben», so Fabio Nieder.

Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Wien.

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